Bundesschiedsamt für die vertragsärztliche Versorgung

nach § 89 Abs. 2 SGB V

Allgemein

Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bilden das Bundesschiedsamt für die vertragsärztliche Versorgung. Es besteht aus einem unparteiischen Vorsitzenden und zwei weiteren unparteiischen Mitgliedern sowie vier Vertretern der Ärzte und vier Vertretern der Krankenkassen. Jedes Schiedsamtsmitglied hat Stellvertreter.

Amtsperiode

Die Amtsperiode der Schiedsamtsmitglieder beträgt vier Jahre und endet am 31.12.2020.

Besetzung

Vorsitzender unparteiisches Mitglied unparteiisches Mitglied
Werner Nicolay Prof. em. Dr. Heinz-Dietrich Steinmeyer Prof. Dr. Thorsten Kingreen
  Birgit Schauenburg, Stellvertreterin Dr. Gernot Steinhilper, Stellvertreter

Träger

Der GKV-Spitzenverband ist der Verband aller gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen. Er vertritt die Kranken- und Pflegekassen auf Bundesebene. Der GKV-Spitzenverband übernimmt alle nicht wettbewerblichen Aufgaben in der Kranken- und Pflegeversicherung auf Bundesebene. Der GKV-Spitzenverband ist der Spitzenverband Bund der Krankenkassen gemäß § 217a SGB V.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) vertritt die politischen Interessen der rund 175.000 an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte und Psychotherapeuten auf Bundesebene. Sie ist der Dachverband der 17 Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen), die die ambulante medizinische Versorgung für 73 Millionen gesetzlich Versicherte in Deutschland sicherstellen. Die KBV schließt mit den gesetzlichen Krankenkassen und anderen Sozialversicherungsträgern Vereinbarungen, beispielsweises zur Honorierung der niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten sowie zum Leistungsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen. Die KVen und die KBV sind als Einrichtung der ärztlichen Selbstverwaltung Körperschaften des öffentlichen Rechts.

Weiterführende Links

Rechtsaufsicht

Bundesministerium für Gesundheit
Friedrichstraße 108
10117 Berlin